Rückblicke:

17.08.2017 Lesung mit Michael Engler:

Wir können wohl allen, die die Lesung gestern verpasst haben, voller Häme sagen: selber schuld!

 Es war eine kleine Runde, die sich vor Michael Engler tummelte. Michael Engler las aus seinem neuen Roman  "Geschichte vom Ende des Bewusstseins (Zakopane)" und verstand es, unglaublich witzige Passagen herauszufischen. Michael Engler ist ein Erlebnis. Seine Augen sprühen vor Begeisterung, Witz und Neugier. Er liest, als würde er den ganzen Tag nichts anderes machen und er wurde bereits oft mit Bukowski, Bachmann, Burroughs oder Gaarder verglichen, doch hatte man gestern das Gefühl, Harry Rowohlt sei wieder da. Jedenfalls das Auftreten, die Erscheinung, die Betonung und die Liebe zur Sprache, zu gestochenen Formulierungen und den passenden Witz haben beide sehr gemeinsam. Als Zugabe gab es dann noch eine kurze Erzählung aus "Wo, zum Teufel, liegt Memmingen". Ein runder, toller und sehr humorvoller Abend.

Michael Engler, 1953 geboren, ist als Sieger der Finalisten-Lesung der Lesebühne des Literaturhauses Schleswig-Holstein und des 1. Kieler Prosa Cups im Prinz Willy sowie als Herausgeber der Literaturzeitschrift „Eckernförder Strandgut“ aus der (Kieler) Literaturszene nicht wegzudenken.

Meine ganze Besprechung des Romans  "Geschichte vom Ende des Bewusstseins (Zakopane)" finden Sie im Leseschatz.

Bilder zum Vergrößern einfach anklicken:

13.07.2017 Lesung mit Juliana Kálnay

Juliana Kálnay hat bei uns aus ihrem Debütroman "Eine kurze Chronik des allmählichen Verschwindens" gelesen. Frau Kálnay gab ihrem Text eine nachvollziehbare Tiefe und den passenden Humor. Die sehr schöne Sprache, die nun in einem schönen, zarten Ton vorgetragen wurde, machte sehr neugierig auf die Bewohner des Hauses im Buch. Sollte man das Werk bereits gelesen haben, schuf der Abend Erinnerungen an das Gelesene und man bekam durch die charmante Art des Lesens einen angenehmen Zugang zum Buch. Wir danken den Besuchern und besonders Juliana Kálnay für den schönen Abend.

Mehr über das Buch finden Sie bei uns im Leseschatz. und auf YouTube

13.12.2016 Signierstunde mit dem Förde Fräulein.

Das Förde Fräulein – Bloggerin Finja Schulze – zeigt im neuen Band die schönsten Geheimtipps, die sie auf ihren spannenden Entdeckungsreisen in Kiel und ganz Schleswig-Holstein aufgespürt hat.  Wir freuen uns, denn unsere Buchhandlung ist diesmal im Buch vertreten.

16.11.2016 Buchvorstellung im Literaturhaus

Der Freundeskreisabend 2016 im Literaturhaus Schleswig-Holstein stand erneut unter dem Motto "Kieler Buchhandlungen präsentieren ihre Leseempfehlungen.

Ich, Hauke Harder, war erneut eingeladen.

Ein Mitschnitt wird ev. im Offenen Kanal Kiel gezeigt.

 

06.05.2016 "Erlesenes im Herbst"

Wie jedes Halbjahr habe ich wieder einige der Titel vorgestellt, die mich begeistert haben... Wieder im ausgebuchten Haus...

Tradition ist es, dass wir uns für den Abend einen Gast einladen. Diesmal war es die Autorin Sonja Rüther.

 

Sonja Rüther schreibt über den Abend auf Facebook

Bilder zum Vergrößern einfach anklicken:

14.07.2016: Lesung mit Hendrik Neubauer und Arnd Rüskamp.

Schön war’s. Es wurde gesungen, erzählt und sogar gelesen. Arnd und Hendrik haben sich spontan und sehr gekonnt die Bälle zugeworfen und jeder hat dann in seiner ihm typischen Art, die Geschichte weitergesponnen. Es war ein Spiel zweier Autoren, die eng befreundet sind und zusammen schreiben und nun auch lesen und erzählen. Man bekommt den Eindruck, die beiden Herren verkörpern irgendwie ihre Figuren, die Brix und den Rasmussen. Wie ein lang befreundetes Paar, das wie in einer Ehe gut funktioniert und seine Stärken und Schwächen kennt und diese gerne beim anderen, zur allgemeinen Erheiterung, benennt. Der Schlagabtausch von Hendrik und Arnd war sehr unterhaltend und stets humorvoll. Der Abend wurde abgerundet durch die Songs, die Hendrik, passend zum Inhalt der Bücher zum Besten gab. Es war ihre erste Lesung in Kiel. Dies ist schon erstaunlich, denn ihre Krimis spielen im nahen Umfeld und gerade der neue Fall: „Strand ohne Wiederkehr“ hat viele Bezüge zu Kiel.

Meine Besprechung zum Buch finden Sie im „Leseschatz“.

Ein Abend, der gute Laune verbreitete. Ich wünsche den Beiden viele Leser und hoffe, sie werden noch häufiger eingeladen, damit viele Krimiliebhaber in den Genuss kommen können, die beiden Autoren live zu erleben, denn es ist ein Erlebnis!

Bilder zum Vergrößern einfach anklicken:

02.06.2016: Beatrice Reszat las aus ihrem "Mutmachbuch für Träumer" und sang eigene Songs!

Ihr Anliegen ist es, uns wieder zum Träumen zu bringen. Man kennt es meist als negativ besetzte Floskel: „Du Träumer!“ Aber was ist denn am Träumen negativ? Jede große Idee, Intuition wird vorerst erträumt. Erst der Traum von einem Vorhaben kann zum Ziel führen. Also sollten wir doch alle auf unsere Träume hören und diese angehen. Die meisten Menschen bereuen meist nicht die Dinge, die sie falsch gemacht haben im Leben, sondern jene, die sie erst gar nicht gemacht haben. Auch Siddhartha war der wache Träumer…

Beatrice las aus ihrem Buch und erzählte viele mutmachende Anekdoten aus ihrem Leben oder von den Menschen aus ihrem Umfeld. Besonders Udo Lindenberg, für den sie Songs schreibt und mit dem sie wohl schon seit Jahren befreundet ist. So hat er auch das Vorwort ihres Buches geschrieben. Dies war einer ihrer Wünsche… Zum Glück hat es ein Song auf die neue Platte von Udo nicht geschafft, denn so hatten wir das Glück, diesen von ihr zuhören. Denn man merkt, sie beginnt immer mehr nicht nur für andere zu schreiben, sondern schreibt viel für sich. Wir sind wohl Zeuge, wie sich einer ihrer Träume bewahrheitet. Ihre Songs sind wunderschöne, emotionale und kluge Lieder, die sie mit schöner Stimme vortrug. Mit dabei war der Gitarrist Torge Niemann, der in sehr angenehmer Art seinem Instrument schöne Akkorde, Melodien und sogar einen spontanen Blues entlockte.

Danke Beatrice und Torge, für diesen tollen Abend, an dessen Ende keiner der Gäste aufstehen und gehen wollte… „Manchmal ist es, als ob man Freunde trifft,…“ schreibt Beatrice auf Facebook über die Lesung bei uns.

Bilder zum Vergrößern einfach anklicken:

Kieler Nachrichten Sonnabend, 4. Juni 2016 Nummer 129 Seite 34
Kieler Nachrichten Sonnabend, 4. Juni 2016 Nummer 129 Seite 34

21.04.2016 "Erlesenes im Frühjahr"

Wie jedes Halbjahr habe ich wieder einige der Titel vorgestellt, die mich begeistert haben... Wieder im ausgebuchten Haus...

Tradition ist es, dass wir uns für den Abend einen Gast einladen. Diesmal war unser Ehrengast der Autor Henning Schöttke.

Erlesenes im Frühjahr 2016
Die Liste zum Download
Erlesenes im Frühjahr 2016.pdf
Adobe Acrobat Dokument 178.2 KB

Am 14.04.2016 war Oliver Lück erneut unser Gast.

Zwei Jahre lang ist der Journalist und Fotograf Oliver Lück immer wieder in die Länder der Ostsee gereist. Ausgangspunkt war eine Frau in Lettland, die am Strand vor ihrer Haustür fast 40 Flaschenpostbriefe gefunden hat. Oliver wollte wissen, wer hinter diesen Nachrichten steckt. Er traf Schriftsteller, Erfinder, Meeresforscher, Strandpolizisten und viele mehr. Er tauchte ein in ein Meer voller Geschichten, die er uns gestern sehr unterhaltsam vortrug und uns passagenweise mitnahm auf seine Reise.  

Angefangen hat alles auf seiner Reise, die er in seinem Buch „Neues vom Nachbarn“ beschreibt. Auf seiner Vortragstour für dieses Buch im Jahr 2012 (siehe unten) hatten Oliver und Locke bereits bei uns halt gemacht und uns einen sehr erinnerungsvollen Abend beschert. Als er sein neues Buch plante und es seinem Verlag mitteilte, sickerte die Information zu uns durch. Daher haben wir den Kontakt erneut hergestellt und durften somit die ausverkaufte Buchpremiere von „"Flaschenpostgeschichten. Von Menschen, ihren Briefen und der Ostsee“ bei uns feiern.

Oliver kam nicht allein, denn Locke durfte natürlich wieder nicht fehlen. Aus seinem blauen VW-Bus trugen wir diverse Strandfunde, Flaschen, Bojen und seinen Flaschenpostautomaten… Denn was ist naheliegender als ein Automat am Wasser, in dem man ein Flaschenpost-Starter-Set ziehen kann…

Die Lesung, d.h. die Premiere war ein bunter Reigen an stimmungsvollen Bildern, Klängen, Original-Beiträgen der Menschen, die Oliver besucht hatte und etwas Musik, die auch Bezug zu Kiel hat. Kiel ist nämlich eine der großen Flaschenpost-Zentralen der Ostsee. In Kiel lebt und arbeitet u.a. ein Flaschenpostredakteur, Peter Scharstein, der eine Zeitung herausgibt, die man nicht kaufen, aber finden kann. Peter Scharstein war ebenfalls gestern dabei.

Die Reise verging wie im Flug, dabei hat Oliver 90 Minuten gelesen. Durch seinen Charme und seine Liebe zu guten Geschichten und den Menschen, die ihm diese erzählten, hat man Lust bekommen mehr über seine Reisen und die Menschen, die er auf diesen besucht hat, zu erlesen.

Bilder zum Vergrößern einfach anklicken:

Da Alban Nikolai Herbst meine Besprechung zum "Traumschiff" im Literaturhaus (siehe 11.11.2015) und in meinem Blog sehr mochte, war er am 21.01.2016 unser Gast. Es war eine launige, fröhliche Signierstunde. Unter den Gästen war auch der Autor Hendrik Neubauer.

Bilder zum Vergrößern einfach anklicken:

11.11.2015  Buchvorstellungen

Der Freundeskreisabend 2015 im Literaturhaus Schleswig-Holstein stand unter dem Motto "Kieler Buchhandlungen präsentieren ihre Leseempfehlungen.

Freundeskreis Literaturhaus Schleswig-Holstein schreibt rückblickend:

"Es präsentierten die Buchhandlungen Jetzek, Zapata und Almut Schmidt und sie machten es zu einem spannenden und kurzweiligen Abend. Wir bedanken uns dafür bei Frau Kaps, Herrn Mücke und Herrn Harder. Zu den literarischen Präsentationen wurde von den Mitgliedern des Freundeskreises ein Buffet mit kleinen Köstlichkeiten zubereitet."

Bilder zum Vergrößern einfach anklicken:

10.09.2015 "Erlesenes"

Ich stellte wie jedes Halbjahr die Titel vor, die mir im Herbst 2015 besonders am Herzen liegen.

Wir hatten auch zwei Sondergäste dabei, die Autorin Farina de Waard, die über ihren Fantasyzyklus: "Vermächtnis der Wölfe" erzählte und Hendrik Neubauer. Er stellte seinen aktuellen Krimi "Die Schlei-Diva" vor.

Hendrik Neubauer schreibt über den Abend auf Facebook:

"Gestern Abend in der Buchhandlung Almut Schmidt. Hauke Harder präsentierte Erlesenes. 33 Titel in 90 Minuten. Das war sehr beeindruckend und keine Minute anstrengend. ... Ein Literatour de force. Erhellend präsentiert von Hauke Harder. Herzlichen Dank. Ich war zum ersten Mal dabei und komme gerne wieder."

Bilder zum Vergrößern einfach anklicken:

Am 21.08.2015 war erneut Tina Wolf unser Gast. Sie hat aus Ihrem sehr humorvollen Mops-Krimi: "Zum wilden Eck" gelesen.
Sie las lebendig,  voller Witz und mit sehr viel Charme.

Gaarden-liest e.V. war unter den Gästen und hat die Lesung bei Facebook besprochen.

Tina Wolf und ich kennen uns von der Kieler Waldorfschule. Ihren neuesten Roman bringt sie unter ihrem offenen Pseudonym Fritzi Sommer heraus. Sie war bereits unser Gast: Siehe 11.04.2014.

Tina Wolf machte eine Ausbildung zur Fotografin, wanderte ein halbes Jahr nach Maui aus und zog schließlich nach Hamburg, um dort ein Volontariat als Online-und On-Air-Redakteurin zu machen. Während dieser Zeit hatte sie bereits moderiert und angefangen ihr erstes Buch zu schreiben. 12 Jahre war sie beim NDR als Moderatorin und ist jetzt als Buch-Autorin und Redakteurin für eine TV Produktionsfirma tätig.

Zum Inhalt des Buches: Die Möpse Henri, Viktor und Wilma haben es ziemlich gut bei ihrem Frauchen Josi. Wäre sie doch nur nicht so geknickt, seit ihr Mann sie betrogen hat. Als ihr Onkel Fritz plötzlich stirbt und ihr den Campingplatz »Zum wilden Eck« hinterlässt, schauen sie sich das Ganze mal an. Leider liegt der Campingplatz weit weg vom schicken Hamburg und hat nicht viel Komfort zu bieten. Dafür aber einige Abenteuer. Denn eines Tages liegt Conny, der gute Geist vom wilden Eck, tot in ihrer Hollywoodschaukel. Definitiv eine Tote zu viel, finden Henri und Co., und sie beginnen zu ermitteln.

Bilder zum Vergrößern einfach anklicken:

Am 16.07.2015 war Sandra Florean unser Gast und hat uns mit sehr viel Humor in ihre Welt der Vampire mitgenommen.

Sie hat aus ihrem Vampir-Zyklus „Nachtahn“ gelesen.

Ihre Vampire sind im Hier und Jetzt angekommen. Sandra hat sich immer gewundert, warum in der Grusel-Literatur die Vampire stets mit ihrer Sprache und Mode im Barock stehen geblieben sein sollen. Ganz anders ihre „Helden“, diese lernen u.a. via Facebook die Umgangssprache und passen sich ihrem Gegenüber und ihren Opfern an und lernen auch von diesen. Es gibt die mächtigen Alten, wie der eitle Protagonist Dorian, der bereits 600 Jahre lebt und sich sehr selbstbezogen und weltmännisch irgendwo in England bewegt (vor Augen hatte Sandra dabei aber eigentlich immer Kiel). Die jungen Vampire sind meist etwas unerfahren, wenn nicht sogar etwas dümmlich. Leider sind es aber diese, die es Dorian und der Menschenfrau Louisa, die seit einem Überfall von Angstzuständen geplagt wird, schwer machen. Dorian, der zum ersten Mal die wahre Liebe erfährt,  erobert hartnäckig Louisas Herz, doch schon bald gerät diese in die Fänge seiner Feinde, die es auf sein einzigartiges, mächtiges Blut abgesehen haben…

Sandra Florean wurde 1974 in Kiel geboren, wo sie auch aufwuchs. Zum Schreiben kam sie bereits als Jugendliche, wobei Fantasy und Vampire schon immer ihre Leidenschaft waren. Seit 2011 schreibt sie regelmäßig.

Bilder zum Vergrößern einfach anklicken:

Am 12.06.2015 hatten wir die Ehre Julia Jessen bei uns zu Gast zu haben. Sie ist unserer Einladung gefolgt, nachdem ich bereits ihren Roman „Alles wird hell“ sehr gerne gelesen und für unseren Blog „Leseschatz“ besprochen hatte.

Es ist Odas Geschichte, die Julia Jessen in ihrem wunderbaren Debüt erzählt, die Geschichte einer Frau, die das Glück familiärer Beständigkeit wie auch das der kleinen Fluchten kennt, die sich nicht in den widersprüchlichen Anforderungen eines »modernen« Lebens verliert, die unkonventionelle Entscheidungen trifft und nicht damit hadert.

Es war ein sehr humorvoller und stimmungsvoller Abend, der sehr neugierig auf das Buch machte, sollte man es noch nicht kennen und für jene, die es bereits kannten, eine Anregung war, das Buch erneut in die Hand zu nehmen. Denn Julia Jessen las Ausschnitte, die Einblick in einzelne Lebensabschnitte von Oda vermittelten. Zwischendurch schilderte sie den Schreibprozess und ihre eigenen Gedanken zu den jeweiligen Passagen.

Nach der Lesung erzählte Julia Jessen über die Entstehung des Romans und über ihr Experiment, durch die Sprache direkt Emotionen beim Leser wecken zu wollen. Emotionen, die nicht erklärt, sondern durch die kurzen prägnanten Sätze beim Lesen erspürt werden können. Es kann bereits durch die Betonung, den Rhythmus eines Textes eine neue oder andere Sichtweise bzw. Aussage entstehen.   

Es war ein toller und schöner Abend und es hat uns sehr viel Freude bereitet Julia Jessen beim Lesen und ihren Erzählungen zuzuhören. Man spürt, wenn man sie erlebt, sofort ihre Leidenschaft für die Sprache, die Literatur und das Theater.  Wir hoffen, sie folgt erneut unserer Einladung, sobald ihr nächstes Buch erschienen ist…

Bilder zum Vergrößern einfach anklicken:

Am  28.04.2015 las Horst Eckert bei uns aus seinem neuen Krimi: "Schattenboxer".

Das Buch beinhaltet den zweiten Fall von Kommissar Vincent Veih und ist nach "Schwarzlicht" der neue Politthriller des mehrfach preisgekrönten Autors.

Wir erlebten einen schönen und spannenden Abend und lernten Horst Eckert als einen sehr sympathischen und herzlichen Menschen kennen, der sehr professionell und mit sehr angenehmer Stimme gut ausgewählte Textauszüge las, die auf das gesamte Buch sehr neugierig machten. Am Anfang erzählte Horst Eckert wie er selber vom Leser zum Autor wurde. Er ist erst spät zum Schreiben gekommen, gehört aber mittlerweile zu den wichtigsten Vertretern des Kriminalromans in Deutschland. Er sieht den Kriminalroman auch als eine Kunstform der Literatur, die die realen Tiefen und Beweggründe einer Gesellschaft aufzuzeigen vermag. In seinem zweiten Fall muss der Düsseldorfer Hauptkommissar Vincent Veih gegen die eigenen Kollegen ermitteln; und was mit der Jagd auf einen Serienmörder beginnt, führt ihn schließlich in die politische Vergangenheit seiner Mutter, einer bekannten ehemaligen RAF-Terroristin.

Horst Eckert: Geboren am 7.5.1959 in Weiden/Oberpfalz, aufgewachsen im nahe gelegenen Pressath. Studium in Erlangen und Berlin, Abschluss als Diplompolitologe. Jobs als Bierschlepper und Fahrstuhlführer, dann Hospitant im Berliner ZDF-Studio. 1987 Umzug nach Düsseldorf, der Liebe wegen. 15 Jahre lang Fernsehreporter (u.a. WDR-Regionalfernsehen, Tagesschau, Vox, RTL-Nachtjournal), seitdem hauptberuflich freier Schriftsteller.

Am 18.02.2015 war Ulf Erdmann Ziegler unser Gast und hat aus seinem neuen Roman " Und jetzt du, Orlando!" gelesen:

Ulf Erdmann Ziegler ist ein sehr netter, sympathischer und kluger Autor, der an dem Abend einen gelungenen Einblick in das Werk: "Und jetzt du, Orlando!" verschaffte. Es waren stets humorvolle aber auch tiefgründige Auszüge, die uns Zuhörern die Protagonisten Oliver und Orlando auf ihrem Spaziergang durch London näher brachten. Es war ein Weg durch die Welt der Veränderung aber auch einer durch die der Literatur, des Films und der Kunst.

Mehr Zum Buch: "Und jetzt du, Orlando!"

Ulf Erdmann Ziegler, geboren 1959 in Neumünster/ Holstein. Sein Roman Hamburger Hochbahn stand auf Platz 1 der SWR-Bestenliste, 2008 erhielt er den Hebbel-Preis. 2012 erschien Nichts Weißes, später nominiert für den Deutschen Buchpreis und den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis, »eine neue Art realistischen Erzählens«. Ulf Erdmann Ziegler lebt in Frankfurt am Main.

Hannes Hansen von den Kieler Nachrichten hat die Lesung besucht und schreibt:

"Und wie in allen seinen Romanen überzeugt Ziegler auch hier mit der Eleganz und Geschmeidigkeit einer Sprache, die zwischen Distanz und Anteilnahme, zwischen Ironie, ja Süffisanz und (seltener) emotionaler Anteilnahme behände wechselt."

Zum Artikel der Kieler Nachrichten vom 20. Februar 2015. (Ausg.Nr. 43 Seite 9 Kultur)

Bilder zum Vergrößern einfach anklicken:

Am 14.01.2015 war Walter Lübeck unser Gast.

Walter hat uns über das Geheimnis der Heilenden Hände, d.h. wie Tiefenentspannung, Reiki und Meditation das Leben zum Besseren ändern, die Gesundheit stärken und Beziehungen heilen können, erzählt. 

 

Seit 1987 praktiziert Walter Lübeck Reiki, das Traditionelle Usui System der Natürlichen Heilung. Reiki ist das japanische Wort für "universelle Lebensenergie". Das Usui-System des Reiki wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von dem Japaner Mikao Usui entwickelt. Bei Anwendung des Systems wird universelle Lebensenergie übertragen für Heilung und spirituelles Wachstum.

Es sind in Zukunft noch weitere Veranstaltungen und Seminare mit Walter Lübeck in der Buchhandlung Almut Schmidt geplant.

 Walter schreibt über uns auf der Facebook - Seite Rainbow Reiki:
"Ein tolles Publikum in Kiel bei meinem Vortrag über Handheilung, Reiki und
Rainbow Reiki. Super Organisatoren und eine Location mit sehr aufbauender Energie! Ich komme gerne wieder!"

Freitag, 17. Oktober 2014  "5 Blicke ins Buch" im Statt-Café

Veranstalter: STATT-CAFÉ / KulturForum Kiel

Der Gastgeber Timo Off sprach über Bücher und führte mit kurzen, netten und sehr persönlichen Moderationen durch den Abend.

Seine Gäste waren alles Menschen, die eines gemeinsam hatten, die Liebe zum Buch. Als erster Redner sprach Björn Högsdal als Poetry Slammer. Seine Ausführungen boten einen guten Einblick auf die Kunst des gesprochenen Wortes, das auf der Bühne eine andere Gestalt annehmen kann als in gedruckter Version. Friederike Moldenhauer regte an, sich Gedanken zu machen, warum wir lesen, was wir lesen und „wie finde ich das richtige Buch für mich?“ Tim Eckhorst führte uns kurzweilig in die Kunst der Comics ein und als letzter Redner sprach der Kieler Autor und Lyriker Arne Rautenberg.

Als dritter Redner, vor Arne Rautenberg, sprach ich über meine Leidenschaft zu Büchern und darüber Buchhändler zu sein. Meinen Text, den ich mehr oder weniger so vorgetragen hatte, finden Sie im Leseschatz.

Am 14.08.2014 las Karl-Heinz Langer aus Leben und Werk von Erich Kästner.

„Ich könnte euch Verschiedenes erzählen, was nicht in euren Lesebüchern steht.  Geschichten, welche im Geschichtsbuch fehlen, sind immer die, um die sich alles dreht.“

Karl-Heinz Langer  (geb. 1950 in Heide / Dithmarschen)

Erste Kontakte mit dem plattdeutschen Theater in der Landjugend in Hanerau-Hademarschen. Danach mehr als 15 Jahre an der Niederdeutschen Bühne in Kiel als Regisseur und Spieler tätig.  Von 1992-2002 Bühnenleiter der Niederdeutschen Bühne Preetz. Neben der Theaterarbeit zahlreiche Lesungen über Leben und Werk verschiedener hoch- und niederdeutscher Autoren.

Foto:Thomas Berg
Foto:Thomas Berg

Am 11.04.2014 las Tina Wolf aus ihrem Buch: "Mit zwei Pampelmusen auf den Himalaya"

Tina Wolf und ich kennen uns von der Kieler Waldorfschule und dank der sozialen Netzwerke haben wir uns wiedergefunden und sofort eine Lesung in unserer Buchhandlung organisiert. Tina las aus ihrem neuen Roman: „Mit zwei Pampelmusen auf den Himalaya“. Sie hat sehr frisch und mit sehr viel Humor den Anfang des Textes und eine sehr lustige Szene nahe dem Ende des Buches vorgetragen. Schön war es zu Erleben, wie sie selber über ihren Text lachen und ab und zu staunen konnte. Sie gab dem Text viel spielerischen Klang und ließ uns teilhaben an den Gedanken und Erlebnissen von Lisa, der Hauptprotagonistin des Romans. Lisa ist ein Glückspilz. Die leicht chaotische Fotografin hat ein florierendes Studio in Hamburg, zwei tolle beste Freundinnen, und sie ist mit ihrer großen Liebe Bob verheiratet. Fehlt nur noch eins zum großen Glück: ein Baby. Aber das klappt einfach nicht. Lisa klemmt sich hinter das Projekt - der Himalaya ist ja auch bezwungen worden! Doch irgendwann verliert sie dabei Bob aus den Augen, und als er ihr eines Tages wegläuft, muss sie einsehen, dass im Leben nicht immer alles glattläuft ... Ein Roman, der wohl aber auch einiges an selbst Erlebtem beinhaltet, denn es waren Freunde der Autorin bei der Lesung, die sich beim Vortragen wohl in einigen der geschilderten Situationen und Personen selbst wiederfinden konnten und dann meist in herzliches Lachen ausbrachen. Es war ein schöner und sehr humorvoller Abend. Danke an alle Gäste und besonders an Kristin und Tina, die dieses Treffen und den tollen Abend möglich gemacht haben.

Fotos:Thomas Berg.  Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken.

Am 27.03.2014 las Maike Braun aus ihrem Buch: "Die Blunk Konstante"

Ein sehr schöner und geselliger Abend mit Maike Braun. Sie erzählte wie sie zu der Idee ihres Romans gekommen war und stellte dann mit ausgewählten Passagen die Hauptprotagonisten ihres Krimis vor. Wobei es sich hierbei nicht um einen gewöhnlichen Krimi handelt. Durch die ausgesuchten Auszüge konnte man einen Einblick in den komplexen Text bekommen und verstand den Aufbau des Buches, denn "Die Blunk Konstante" ist in 10 Kapitel unterteilt und jedes beleuchtet eine andere ökonomische Theorie während die spannende Handlung voranschreitet, in der sich Felix Blunk, der „Held“ der Geschichte, auf die Jagd nach einem Aston Martin, seinem verschwundenen Geschäftspartner und … der geliebten Frau macht. Ferner erzählen die 10 Kapitel von der Knappheit der Güter, den Opportunitätskosten, dem abnehmenden Grenznutzen sowie von der uns alle bewegenden Frage, ob Geld glücklich macht ...

Am 17.02.2014 war Markus Majowski unser Gast.

Diese Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Pries-Friedrichsort  im Pastor-Lensch-Haus statt.

Markus Majowski - Schauspieler und Komiker.

Wir lernten Markus Majowski von seiner persönlichen Seite kennen. Ein sehr sympathischer und tiefgründiger Gast, der aus seinem Buch: "Glaubst Du an den lieben Gott?" las.

 Markus Majowski, ein Mann mit unterschiedlichen Seiten. Und einige davon dürften vielen Lesern recht unbekannt sein. Die meisten kennen ihn von seiner komischen Seite. Doch Markus Majowski kennt auch die eher leisen Facetten des Lebens - und jene, bei denen es an die Substanz geht. Gerade in diesen Zeiten hat er seinen Glauben neu entdeckt. Heute ist sein Glaube die Grundlage, auf dem sein bewegtes Leben steht.
Markus Majowskis Autobiografie - ein ehrliches, ein mutiges, ein wunderbar fröhliches Buch über beinahe alles, was es bedeutet, lebendig zu sein und in Gott seinen festen Halt zu finden. Entdecken Sie diesen warmherzigen und humorvollen Menschen ganz neu, der nicht nur mit Leib und Seele Schauspieler ist, sondern sich in vielfältiger Weise sozial engagiert. Seine besondere Aufmerksamkeit gilt dabei Kindern. Ihnen möchte er neue Chancen und Möglichkeiten eröffnen.

Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken.

Am 21.11.2013 Las Henning Schöttke aus "Acedias Traum".

Henning Schöttke war erneut unser Gast und las Auszüge aus seinem neuen Werk „Acedias Traum“.

Vielen Dank an die Besucher und an Henning Schöttke, der uns erneut in seine literarische Welt verführte.Hennig verstand es seinen Charakteren und den Handlungen Tiefe zu geben, die neugierig auf das ganze Werk, wenn nicht sogar auf seinen ganzen Zyklus über die „Todsünden“ machten. Henning, der seine Texte mehr durchlebt hat als wir, seine Leser und Zuhörer, erschaffte durch die von ihm ausgewählten Passagen und die gute Intonierung und Stimmung pures Kopfkino. Es machte sehr viel Spaß, Henning in die Träume der Acedia zu folgen....

Nach der eigentlichen Lesung gab uns Henning Einblicke in die Welt hinter seinen Werken, wie er auf die Idee des ganzen Zyklus, der alle Bücher miteinander verstrickt, gekommen ist, wie er seine Figuren entwickelt und dann diese auf dem Papier zum Leben erweckt.  Mehr zum Buch.

Am 07.11.2013 Las Karl-Heinz Langer aus Leben und Werk von Joachim Ringelnatz.

Karl-Heinz Langer: geb. 1950 in Heide. Erste Kontakte mit dem plattdeutschen Theater in der Landjugend in Hanerau-Hademarschen. Danach mehr als 15 Jahre an der Niederdeutschen Bühne in Kiel als Regisseur und Spieler tätig. Von 1992-2002 Bühnenleiter der Niederdeutschen Bühne Preetz. In mehr als 25 Stücken hat er gespielt und in mehr als 20 Inszenierungen Regie geführt. Zahlreiche Auftritte beim NDR. Neben der Theaterarbeit hat er zahlreiche Lesungen über Leben und Werk verschiedener hoch- und niederdeutscher Autoren ausgearbeitet und vorgetragen.

Am 23.08.2013 las Antonia Michaelis aus "Paradies für alle"

Antonia Michaelis las aus "Paradies für alle", ein Buch für Erwachsene oder für große "Kinder". Es war eine schauspielerische Lesung, denn wie sie selbst auf ihrer Homepage schreibt, arbeitet sie für mehrere Verlage und, dramaturgisch, für die Montessorischule Greifswald. Sie ließ uns die gut ausgewählten Auszüge des Buches durch ihre darstellende und inszenierte Lesung bildhaft vor Augen erscheinen. Ein erlebnisreicher, teils lustiger aber auch mit zarten, nachdenklichen Tönen versehener Abend.

Worum es im Buch geht: Das Paradies ist machbar, glaubt der 9-jährige David. Man müsste nur das Geld ein wenig umverteilen. Oder die Kühe von nebenan freilassen, die noch nie auf der Weide waren. Dass David begonnen hat, seine oft wilden Pläne in die Tat umzusetzen, erfährt seine Mutter Lovis erst, als er nach einem Unfall im Koma liegt. Sie findet seine Aufzeichnungen und beginnt zu kämpfen: um ihren Sohn, um ihre zerrüttete Ehe und um das Paradies auf Erden, das zu scheitern droht. 

Antonia Michaelis wurde in Kiel geboren und ist in Augsburg aufgewachsen. Nach vielen chaotischen Reisen und einem Medizinstudium in Greifswald lebt sie jetzt gegenüber der Insel Usedom mit zwei Kindern, Mann und einem wilden Garten. Sie schreibt Prosa, Gedichte und Theaterstücke für Kinder von 2 bis 122 Jahren. Sie ist eine renommierte Autorin zahlreicher Bücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Ihr Roman "der Märchenerzähler" wurde für den Deutschen Jugendbuchpreis nominiert.

Videos zum Buch:   Buchtrailer 1   Buchtrailer 2

Zu Ihren Werken im Shop.  

Foto: Daniel Schmitt
Foto: Daniel Schmitt

Am 13.08.2013 "Lehrer - Traumberuf oder Horrorjob?"

Arne Ulbricht (geb. Saß) 1972 in Kiel geboren, ist nach Aufenthalten in Nancy, Tübingen, Paris, Hamburg und Berlin seit 2009 in Wuppertal als Lehrer tätig.  Er las bei uns aus seinem Buch: "Lehrer - Traumberuf oder Horrorjob?".

Ein spannender, wahrer, absurder und auch heiterer Bericht über die Abgründe des Schulbetriebs. Sein Buch steckt voller überraschender Episoden und zeugt von einem reichen, spannenden und manchmal das Absurde streifenden Erfahrungsschatz eines Lehrers, der bislang in vier Bundesländern an acht Schulen und an drei Schulen in Frankreich unterrichtet hat. 

03.05.2013 "Erlesenes"

Unsere Buchvorstellung wurde von Lisa Kunze besucht und Sie hat diese Veranstaltung mit sehr lieben Worten besprochen.

Den Blog-Bericht zur Büchervorstellung finden Sie unter folgenden Link:

www.steuerberater-rosenbaum.de/vorgestellt-buchhandlung-almut-schmidt

Am 21.02.2013 war Oliver Lück mit Locke bei uns zu Gast

Oliver Lück hatte auf seiner Reise nur ein Buch dabei. „Momo“ – und Momo sollte man nie vergessen!

„Momo erschrak. «Was meinst du denn damit, Kassiopeia? Willst du mich denn wieder verlassen? Was hast du denn vor?» «ICH GEH DICH SUCHEN!“

Oliver Lück hatte viel Zeit und er war auf der Suche nach Menschen und deren persönlichen Schicksalen. Er nahm uns mit auf diese Reise durch halb Europa mit Bildern und Geschichten über Menschen aus 26 Ländern. Entstanden ist eine kraftvolle, lustige und zugleich berührende Hommage an das Leben. Er las aus seinem Buch: „Neues vom Nachbarn“ vor und erzählte viele Randanekdoten, die er mit tollen Bildern belegen konnte. Eine Lesereise mit vielen tollen Eindrücken, getragen durch die Geschichten, durch Oliver Lück selber und natürlich durch Locke, die ebenfalls zu Gast in der Buchhandlung war. 20 Monate ist der Journalist und Fotograf Oliver Lück mit seinem VW-Bus und seiner Hündin Locke durch Europa gefahren: Mehr als 50.000 Kilometer - von Portugal bis Estland, von Norwegen bis Sizilien, von den Kanarischen Inseln bis zur russischen Grenze. Doch nicht, um Urlaub zu machen, sondern um Geschichten zu finden: von Abenteurern, Aussteigern und Ausnahmetalenten. Er trifft besessene finnische Goldsucher, den Weltfußballer Lionel Messi und eine Sizilianerin, die seit Jahren gegen die Mafia kämpft. Er besucht den besten Freund von Arnold Schwarzenegger und eine alte Frau, die an einem einsamen Strand in Lettland 35 Flaschenpostbriefe aus halb Europa gefunden hat. Er lernt eine schwedische Biologin kennen, die Leichen kompostieren will. Und er lernt, dass die Größe der Wodkagläser von West nach Ost zunimmt, bis ihm kurz vor Russland ganze Flaschen vorgesetzt werden.

Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken.

Am 14. Januar 2013 las Marlies Ferber aus "Mörder Ahoi!"

Ein sehr humorvoller und britischer Abend mit Marlies Ferber.

Frau Ferber, Jahrgang 1966, studierte Sinologie, arbeitete als Buchredakteurin und ist bekennender Englandfan. Die Autorin und Übersetzerin lebt mit ihrer Familie im Ruhrgebiet.

Zum Inhalt: James Gerald (70), Agent des britischen Secret Intelligence Service (SIS) im Ruhestand, hat mittlerweile zu seiner gewohnt guten Konstitution zurückgefunden. Die braucht er auch, denn zusammen mit seiner früheren Kollegin und Hausnachbarin Sheila Humphrey (67) geht es auf Kreuzfahrt durchs Mittelmeer, zu der Sheilas exzentrische Mutter Phyllis anlässlich ihres 90. Geburtstags geladen hat. Die Passagiere vergnügen sich prächtig auf dem Luxusliner … Bis plötzlich der erst jüngst angetraute, etwas zwielichtige fünfte Ehemann von Phyllis spurlos verschwindet. Eine delikate Angelegenheit. James' ganzer Agentenspürsinn und Körpereinsatz ist mal wieder gefragt, denn es bleibt nicht bei einem Vermissten ...

Am 23. August 2012 las Jan von der Bank aus "Hundewache"

2011 erschien sein Roman mit dem Titel "Hundewache". Die Handlung spielt auf dem Segelschulschiff "Gorch Fock".

Jan von der Bank erzählte zur Einführung sehr unterhaltsam und spannend die Entstehungsgeschichte des Romans. Danach las er ausgewählte Passagen, die sehr neugierig auf den Weitergang des Thrillers machten. Zum Abschluß berichtete er von seinen eigenen Erfahrungen, die er auf dem Segeschulschiff "Gorch Fock" machte.

Jan von der Bank: Jahrgang 1967, Abitur in Mainz 1986, Grundwehrdienst bei der Marine, u.a. auf der Gorch Fock. Studium der Architektur in Kiel mit Abschluss Diplom Ing. 1992 anschließend Tätigkeit als freier Architekt. 1995 Seiteneinstieg als Drehbuchautor über einen Talentwettbewerb für die WDR-Serie “Gegen den Wind”;seitdem ausschließlich als Autor tätig.

Nebenberuf Regattasegler, mehrfacher Deutscher Meister, Gewinner der Kieler Woche und der Travemünder Woche. Weltmeister in der Bootsklasse “Contender”, einer sportlich zu segelnden Einmann-Trapezjolle.

2010 erschien sein erster Roman "Die Farbe der See". Das Buch ist als Spionage-Thriller im Segelmilieu angesiedelt. Die Handlung spielt im Spätsommer 1939 zur Zeit des Kriegsbeginns. Ausgangspunkt der Handlung ist die Weltmeisterschaft der olympischen Segelklasse, die 1939 tatsächlich in Kiel ausgetragen wurde.

Foto:©Mathias Bothor /Photoselection.
Foto:©Mathias Bothor /Photoselection.

Am 20. April 2012 las Bernhard Kegel aus "Ein tiefer Fall"

Der Roman "Ein tiefer Fall" nimmt Sie mit vom Kieler Campusgelände durch den Botanischen Garten, um den Schrevenpark herum zum IFM-Geomar, an die Förde und den Nord-Ostsee-Kanal, von der Tiefsee bis in den Olymp der Forschung - und in dessen Abgründe...
Geht es in der Wissenschaft mit rechten Dingen zu?  Die Geschichte des ehrgeizigen Spitzenforschers Frank Moebus und seiner folgenreichen Entdeckung ist von brisanter Aktualität.

Es war ein spannender und sehr schöner Abend.

Bernhard Kegel las sehr unterhaltsam und lange aus seinem umfangreichen Roman. Nach der Lesung kam es zu einer belebten und interessanten Diskussion über die "Maske der Wissenschaft".

 

"Hinter der Maske der Wissenschaft" - Interview mit Bernhard Kegel. Sonnabend, 11.02.2012 Kieler Nachrichten.
KNV_BF_11_02_2012_VP3_JOU_8_Q1.PDF.pdf
Adobe Acrobat Dokument 323.7 KB

Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken.

Foto: © Heike Ollertz
Foto: © Heike Ollertz

29.03.2012 Frido Mann las aus "Mein Nidden"

Am 29. März 2012 war Frido Mann unser Gast in der Buchhandlung.   

Im kalifornischen Exil der Schriftstellerfamilie Mann geboren und nach dem Zweiten Weltkrieg nach Europa übergesiedelt. Musikstudium in Zürich und am Conservatorio di Santa Cecilia in Rom. Studium der Katholischen Theologie und Psychologie in München und Münster. 
Mehrjährige Arbeit an einem psychiatrischen Krankenhaus und akademische Laufbahn an deutschen Universitäten mit Gasttätigkeit in Prag. 1985 Veröffentlichung des literarischen Erstlings "Professor Parsifal", 1992 "Der Infant", 1994 "Terezín", das unter der Regie von George Tabori im Akademietheater Wien der Öffentlichkeit präsentiert und in Zürich preisgekrönt wurde, und 1999 "Brasa", der erste Band einer interkulturellen Romanfolge. 
Gleichzeitig Aufbau eines internationalen Kultur- und Begegnungszentrums in Paraty/Brasilien. Nach insgesamt sieben Romanen erschien 2008 die Autobiografie "Achterbahn". 

Im März 2012 erschien im Mare Verlag (Hamburg)  "Mein Nidden. Auf der Kurischen Nehrung".

Die Kieler Nachrichten schreibt über die Lesung mit Frido Mann

Sonnabend, 31.03.2012  -  Kultur:

Foto: © Gertje König
Foto: © Gertje König

26. Januar 2012: Henning Schöttke las aus "Gulas Menü"

Am 26. Januar 2012, 19:30 Uhr, las Henning Schöttke bei uns aus "Gulas Menü".

In seinem Debut-Roman erzählt der Comic-Zeichner Henning Schöttke von der Macht des Essens. "Gulas Menü" ist die Lebensgeschichte der Protagonistin Gula, und die sechs Gänge, die der Autor mit "Gulas Menü" serviert, sind Sinnbilder für den Verlauf ihres Lebens. Vom Gruß aus der Küche, der für Gulas Geburt steht, bis zur Nachspeise für ihr Rentenalter. Essen ist Verführung, es ist Junkfood oder Festmahl und Exotik, aber auch Gefahr und Sehnsucht. Durch die Leidenschaft für seinen Beruf als Koch wird Gulas Vater Charly mehr und mehr zum Wochenendvater und prägt so Gulas zwiespältiges Verhältnis zum Essen und zum Leben. Jahrelang hofft Gula, dass Charly zur Familie zurückfindet.

"Eine geradezu ›Völlerei‹ von Symbolen und zeittypischen Anspielungen. Ein Gaumenschmaus für alle." Kieler Nachrichten.

  Es war ein schöner und gelungener Abend. Henning Schöttke über die Veranstaltung:

" Die Lesung  hat  Spaß gemacht! Über 30 Zuhörer, darunter kaum Freunde und Bekannte.... Und ich musste sogar eine Zugabe geben. In der Pause gabs natürlich wieder (vielen Dank, Aaron!) die süße Lasagne. Hinterher erzählte mir ein Freund, um ihn herum hätten Zuhörer geäußert, wie überrascht sie seien, dass meine Geschichten und auch mein Vortrag so toll wären."

Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken.

Wolkenklang und Meeressang.

Wie wurde im Himmel die Blasmusik erfunden? Sind Maulwürfe musikalisch?

Diesen und anderen Fragen ging der Autor Klaus Michelsen am 8.11. um 16:00 Uhr in der Buchhandlung Almut Schmidt nach. Die Zuhörer erlebten, wie ein Taucher eine Unterwasserstadt entdeckt und sie lernten den Matrosen Klemens kennen, der mit den Walen musiziert. Dazu wurden die wunderschönen Aquarelle von Dorit Seiffert projiziert und natürlich gab es auch viel Musik.

Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken.

"Sommerfest", Samstag 06. August 2011

Zum Anlass der „Neueröffnung“ feierten wir am 06.08 ein fröhliches „Sommerfest“ mit vielen Gästen. Es gab Erfrischungsgetränke und die jüngeren Besucher konnten sich anhand eines Quiz der Literatur nähern und schöne, lustige Lesezeichen basteln. Ferner gab es für alle eine Los-Aktion und für die kleineren Gäste eine „Schatzsuche“.

Ab 16:00 Uhr spielte die Kieler Band „Merlot“. Die gut gefüllte Buchhandlung erlebte ein sehr schönes Konzert mit Stücken, die unter die Haut gingen, das Herz berührten und von tiefer Musikalität getragen waren.  "Merlot" bietet eine Bandbreite quer durch die Musikstile, stets Eigenkompositionen und handgemachte Lieder.

Wir danken allen Besuchern für einen bewegten und gelungenen Nachmittag mit viel Freude, Literatur und Musik!